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Jugendliche aus Paraguay lernen das Emsland kennen

„Die Welt ist wie ein Dorf“, das dachten wohl auch die Delegationsreisenden des Wirtschaftsverbandes Emsland, als sie in Paraguay die Mennoniten-Kolonien besuchten. Denn wer würde erwarten, in dem südamerikanischen Land auf Menschen mit deutschen Wurzeln zu stoßen, deren Muttersprache nach wie vor deutsch ist? Diese Mennoniten-Kolonien sind ähnlich ländlich geprägt wie das Emsland, doch anders als im Emsland haben die Jugendlichen dort kaum Ausbildungsmöglichkeiten. Hier setzt das Projekt „Perspektive Emsland“ an, das der Wirtschaftsverband Emsland ins Leben gerufen hat. Junge Menschen aus Paraguay sollen für eine Ausbildung im Emsland gewonnen und vorbereitet werden, um noch unbesetzte Ausbildungsstellen der Unternehmen zu besetzen.

„DIE OFFENE ART DER MENSCHEN HAT MIR SEHR GEHOLFEN“

In Paraguay gibt es viele deutsche Kolonien, in denen die Bewohner die deutsche Sprache sprechen und die in den Schulen gut ausgebildet werden, in ihrem Land jedoch kaum eine Perspektive haben. „Diese haben sie hier im Emsland, da es derzeit in den Betrieben einen erhöhten Fachkräftebedarf gibt. Das trifft auf Fachkräfte genauso zu wie auf Auszubildende, insbesondere im gewerblich-technischen und im pflegerischen Bereich“, so Ulrich Boll, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes. Nach einer ersten Delegationsreise von Mitgliedern des Wirtschaftsverbandes nach Paraguay im letzten Sommer, während der über Ausbildungsmöglichkeiten im Emsland informiert und erste junge Menschen für einen Ausbildungsbeginn in diesem Jahr im Emsland überzeugt wurden, entwickelten sich weitere vielversprechende Kontakte.

Berufliche Perspektiven im Emsland ermöglichen

Während eines Gespräches beim Unternehmen Boll sollte eruiert werden, wie eine Ausbildung junger Menschen aus Paraguay in emsländischen Betrieben umgesetzt werden könnte. „Aufgrund des Fachkräftemangels im Emsland und der Tatsache, dass junge Menschen in den deutschen Kolonien in Paraguay keine guten Berufsperspektiven haben, könnten alle Beteiligten von einer Ausbildung im Emsland profitieren“, ist Ulrich Boll, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Emsland sicher.

AUSBILDUNG IM EMSLAND ERMÖGLICHEN

Während eines Gespräches bei der Barlage Holding in Haselünne sollte eruiert werden, wie eine Ausbildung junger Menschen aus Paraguay in emsländischen Betrieben umgesetzt werden könnte. „Aufgrund des Fachkräftemangels im Emsland und der Tatsache, dass junge Menschen in den deutschen Kolonien in Paraguay keine guten Berufsperspektiven haben, könnten alle Beteiligten von einer Ausbildung im Emsland profitieren“, ist Dieter Barlage, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes beim Wirtschaftsverband Emsland sicher.

„MIT OFFENEN ARMEN EMPFANGEN“

Klassen berichtete von guten Erfahrungen mit Ärzten und Pflegern aus dem südamerikanischen Land. „Dies war die Initialzündung für eine Projektgruppe, die eruieren sollte, ob es nicht sinnvoll sei, Auszubildende oder Fachkräfte aus Paraguay in das Emsland zu holen“, sagt Wessling. In Paraguay gibt es viele deutsche Kolonien, in denen die Bewohner die deutsche Sprache sprechen und in den Schulen gut ausgebildet werden, in ihrem Land jedoch kaum eine Perspektive haben. „Diese hätten sie hier im Emsland, da es derzeit in den Betrieben ein erhöhter Fachkräftebedarf gibt. Das trifft auf Fachkräfte genauso zu wie auf Auszubildende, insbesondere im gewerblich-technischen und im pflegerischen Bereich“, ist auch Delegationsteilnehmer und Vorstandsmitglied des Wirtschaftsverbandes, Dieter Barlage überzeugt. Über die Kontakte von Professor Klassen und seiner Frau wurde eine Reiseroute entworfen, die einen Besuch von deutschen Kolonien, Schulen und Unternehmen vorsah.

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Herzog-Arenberg-Straße 7
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